Freitag, 10. September 2010

Es läßt mich nicht los


Seit genau einer Woche vermisst eine Familie aus Grefrath ihren Sohn und Bruder. 
Bei der Vorstellung, wie ICH mich in dieser Situation fühlen würde, wird mir ganz kalt. 


Es gibt eine INITIATIVE bei Facebook, die versucht zu helfen. 

Manchmal glaube ich, wenn alle ein wenig wachsamer sind...bewegt das auch schon etwas. 
Wenn ich Autos sehe, die bei Schulkindern anhalten, bleibe ich stehen und warte, was passiert. 
Einfach...sehen, bemerken, mitdenken. 

Ich wünsche mir so sehr, daß sie den Jungen lebend finden.
Und ich wünschte mir, daß ich mein Blog frei von solchen Sachen halten könnte und die Welt wunderbar friedlich, frei und sorglos wäre. 
Aber - leider ist es nicht so und deswegen kann ich nicht wegschauen!

Kommentare:

Yles hat gesagt…

Ich bin auch so geschockt. Gerade haben sie in den Nachrichten gesagt, dass sie seine Hose gefunden haben. Ich will gar nicht weiter denken :(
Das macht mich echt fertig...
LG Yles

Schnickschnack hat gesagt…

ich kann gar nicht in Worte fassen, was ich denke. Wir leben in einem zivilisiertem Land & doch passiert sowas viel zu oft & ich finde auch immer öfter. Wo liegt der Fehler? Wie sollen wir unsere Kinder schützen? Ich fahre Cheyenne seit Jahren zur Schule, hole sie wieder ab & fahre sie auch zu allen anderen Verabredungen & Terminen. Cheyennes selbstständigkeit bleibt dabei total auf der Strecke.
Das alles macht mich sehr traurig.
Lg
Tanja

Zitroenchen hat gesagt…

mir ist auch ganz schlecht bei dem Gedanken, was dieses Kind alles durchmachen musste oder auch noch muss. Auch die Eltern und Geschwister tun mir unendlich leid. Ich habe auch tägl. Angst, wenn mein Man weiß auch bei seinen Nachbarn nie, wie die so ticken. Nur 1 Strasse weiter wohnt ein Kinderschänder, der ohne Vorkenntnisse als Erzieher in einem Kindergarten eingestellt war...dort hat er sein Unwesen getrieben. Viele Kinder (Jungen) mussten darunter leiden. Er sitzt gerade im Gefängnis....sein Sohn geht in die gleiche Klasse wie mein Sohn...........in 1 Jahr ist er wieder frei...und dann?
Sowas muss aufhören! Warum werden die Straftäter nicht härter bestraft? Ich kann sowas nicht verstehen.......

Fadensalat hat gesagt…

Ja, den Fall verfolge ich auch schon die ganze Woche mit. Mein Sohn ist 12, ich weiß nicht was ich machen würde, wäre ich an der Stelle dieser Eltern :((

l.G.
Sabine

KleinesLieschen hat gesagt…

Mir spukt es auch ständig im Kopf rum. Aber es ist immer eine Gratwanderung, die Kinder sollen doch auch selbständig werden, man kann ihnen nicht jeden Weg abnehmen. Ich bin jedes Mal wieder froh, wenn meine Kinder nach Hause kommen!!

Traurige Grüße, Andrea

MaraFiMo hat gesagt…

Mich gruselt es auch seit Tagen. Wie kann einen das nicht berühren? Vor allem, wenn man selbst Kinder hat?!
Wenn man versucht vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen (und es ist nun einmal so, dass die Täter eher selten Fremde sind), dann stößt man durch die Bank weg auf ungläubiges und belächelndes Unverständnis.
Die Gesellschaft verschließt eben doch lieber die Augen. Es gibt mittlerweile "genug" Erwachsene, die regelmäßig belegen, dass man als 12-Jährige nur passiv in Chaträumen etc. sein muss, um innerhalb von 20 Minuten mehrere eindeutige Angebote zu bekommen.
Konfrontiert sind die "Erwachsenen" NIE einsichtig.

ICH FINDE DAS SOOOOOOO FURCHTBAR, ES MACHT MIR ANGST. Und die Berichterstattung immer wieder lässt sie immer wieder aufflammen.

Babydoll1962 Kreativ Ecke hat gesagt…

Ich habe einen 12 Jährigen Sohn und seid tagen verfolgen wir die geschichte, Gerade wird er selbständig und sucht seine Freiheit.
Bei mir ist die angst immer im Hintergrund, läßt sich nicht ausschalten. Ich glaube es gibt eine ganze Menge von diesen Typen, leider,
Leider fühlt sich kein Gericht dafür zuständig unsere Kinder zu schützen!
Man sieht immer wie gut oder schlecht die Gesellschaft ist , wenn man schau wie sie ihre schwächsten Mitglieder schützen!
Gar nicht!
Ich wage nicht zu denken was Mirko passiert sein könnte!
Verdammt!

Mosine hat gesagt…

Ja, derartige Vorfälle mit Kindern sind immer sehr schrecklich. Das arme Kind, die armen Eltern.
In mir wächst auch langsam der Angst-Gedanke...meine Enkelin ist fast drei...ruckzuck vergeht die Zeit und sie will allein raus. Geht doch gar nicht!
Früher sind die Kinder mit 5 oder sechs allein zum Kindergarten gegangen...
Schlimm, wie sich unsere *Zivilisation* entwickelt. WIE krank sind die Hirne, die solche Gedanken in sich tragen???!!!
Steuersünder, sogar Raubkopierer werden härter bestraft als Kinderschänder?! WAS sind das nur für Gesetze?
Hätte ich zu entscheiden, bekämen diese Monster niemals mehr die Sonne zu sehen! Gefängnis wäre noch zu gut, das kostet unser Geld.

Simone,
die traurig und wütend ist.

Zaubermasche hat gesagt…

Es ist jedes Mal erschütternd, wenn über vermisste Kinder berichtet wird.
Diese Situation muss für Eltern schlimmer als die Hölle sein.
Und meistens passiert es doch in umnittelbarer Nähe vom Zuhause.
Genau aus diesem Grund bin ich lieber gluckig und fahre meine Kinder ( ab sofort wieder wegen Dunkelheit)morgens zur Schule. Dann weiß ich wenigstens, dass sie dort sind.
Für den armen Jungen habe ich fast keine Hoffnung mehr.
Dafür umso mehr Hoffnung, dass der Täter schnell gefasst wird.
Was ich mit solchen Typen am liebsten anstellen möchte, schreibe ich hier lieber nicht.
Aber es kann sich sicher jeder denken.

LG
Marilena

Marion hat gesagt…

Hallo Anja,
auch ich mache es wie Du. Bleib stehen und siehe nach was passiert. Oder wenn ich weiss, das ein Kind eigentlich immer von der Mutter abgeholt wird, und sie zum Schulschluss noch nicht da ist, warte ich mit dem Kind, selbst wenn ich keine Zeit habe.
Unsere Kleine ist fast 8 und möchte so gerne mittags alleine nach Hause kommen, aber es ist mir einfach zu gefährlich. Man schaut dem Menschen nur vor dem Kopf, nicht hinein. Beim grossen der mittlerweile 15 ist, habe ich kaum noch eine Chance ihn irgendwie zu schützen, der möchte seinen eigenen Weg gehen, soll er ja auch. Die Angst bleibt trotzdem, weil man nur reden und hinweisen kann und hoffen - ja hoffen, das die eigenen Kinder die Ängste verstehen die man um sie hat, ohne daran die Selbstständigkeit, die sie ja auch brauchen, zu verlieren.
Ich hoffe nur, das Mirco, wenn er, was wir ja alle befürchten, tot sein sollte, nicht leiden musste.
*ich sitze jetzt schon seid 10 min. an meinem Kommentar, weil es so schwierig ist, die ganzen Gedanken in nicht falsch zu verstehende Worte zu packen. Das Problem habe ich leider zu oft, weil einfach die Mimik und Gestik des Gesprächs von Angesicht zu Angesicht fehlt und viele Worte deswegen falsch rüberkommen können*
traurige Grüsse
Marion

lavendelfee hat gesagt…

Ja das geht mir auch so..Wieso muss es Menschen geben die so was tun..Wie können wir unsere Kinder schützen, ohne sie einzuengen?
Lg Nadja

anseva hat gesagt…

Auch mich beschäftigt das täglich.Man kann sich warscheinlich garnicht vorstellen was diese Familie jetzt durch macht.
Vor allem dieses Ungewissheit und Hilflosigkeit....
Hoffe wirklich sie finden Ihn noch lebend...aber nach den Meldungen der letzten Tage...an das möchte ich garnicht denken.
Wer so etwas einem Kind antut gehört lebenslang weggesperrt und nicht nach ein paar Jahren wieder auf freien Fuß.
Bankräuber werden viel härter bestraft...wo ist da der Sinn...Kinder kann man umbringen oder mißbrauchen...also sind materielle Dinge wichtiger wie das Leben eines Kindes,was dann lebenslang an den Folgen leidet.

Traurige und nachdenkliche Grüße
Anja

Marion (SiMa) hat gesagt…

Ich mache das auch wie Du, stehenbleiben und einfach mal die Situation beobachten. Auch Erwachsene die länger vor Schulen herumlungern werden von mir beobachtet. Bei dem Gedanken an Mirco wird mir richtig schlecht und ich könnte mich übergeben. Es ist einfach unbeschreiblich und fassungslos stehen wir Eltern da, wenn diese Straftäter dann auch noch freigelassen werden oder noch besser, den Staat wegen "unzulässiger" Sicherheitsverwahrung, verklagen. Halloooo, wer schützt unsere Kinder ? Genau aus diesen Grund fahre ich Sidney auch überall hin und hole sie ab, bzw. der Papa. Wir haben auch schon sehr viel darüber gesprochen und sie weiß, daß es nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun hat sondern einfach weil wir Angst um sie haben, weil es eben solche Menschen gibt.

Katja hat gesagt…

Ich glaube man kann sich nicht annähernd in die Eltern hineinversetzen wie es denen geht,ich glaube ich würde all meinen Lebensmut verlieren.Was für Bestien müssen das sein,das geht in einen normalen Menschenverstand doch gar nicht rein.....Leider ist es ja so das man seine Kinder nicht einsperren darf, nicht verängstigen sollte und sie ihre freie Enfaltung ja brauchen,umso schlimmer ist es doch heutzutage das man das nicht mehr mit gutem Gewissen tun kann ,sondern immer mit Sorge und Beobachten...so wie du schon sagst,Autos die auf dem Schulweg halten,Wagen die Verdächtig morgens da stehen..,Männer die mit Kindern da langlaufen....
aber am schlimmsten finde ich die Menschen die jetzt den Eltern noch die Schuld geben...

Mama Matunda hat gesagt…

Ich wünsch den Eltern, Freunden, Verwandten das der Kleine irgendwie wieder zurück kommt. Das nicht das eintrifft, was wir Alle in den Köpfen haben.
Das Wegsehen und Nichtsehen ist aber der Trend unserer Gesellschaft und die meisten Menschen machen es so. Schützen kann man die Kids leider nicht vor allen. Man kann sie nur selbstbewusst und mit Liebe erwachsen werden lassen ...
Alle sollten sich wieder mehr einmischen, gemeinsam mit einander umkehen.
Drücken wir alle die Daumen, Händer das der Kleine wieder nach hause kommt.

Claudia hat gesagt…

Ich habe auch eine 7jährige Tochter und bringe sie überall hin. Immer nach dem Motto "Vertrauen ist gut, aber Kontrolle besser". Ich habe die Geschichte von Mirko verfolgt und es ist so schrecklich, unbeschreiblich schrecklich. Wie sollen unsere Kinder selbständig werden, wenn es solche Monster da draußen gibt?! Ich wünsche und hoffe das es für Mirko Hoffnungen gibt.

LG Claudia

Muckeltiger hat gesagt…

Ich glaube das, was Du und andere, die hier geschrieben haben, machst ist das wichtigste: aufmerksam sein! Gemeinschaften bilden und den Kindern soviel Selbstbewusstsein wie nur irgend möglich ist, angedeihen lassen.
Mehr kann man nicht tun..

Mich machen derartige Nachrichten auch immer sehr betroffen. Was soll man sagen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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