Samstag, 31. Oktober 2009

Ganz schön süß...


Naja. Ich gehöre ja eigentlich eher zu der Fraktion, bei der dieser Feiertag unter Samhain läuft.
Eigentlich. Bin eben so eine Wald-Wiesen-Feen-Kobold-Tante.

Und eigentlich mag ich dieses Amerika-Dingsbums-Zeug nicht.
Eigentlich!
Ich vermisse ein wenig die Zeiten, wo man zu späterem Zeitpunkt mit Blockflöte bewaffnet kleinere Konzerte veranstaltet hat und mit riesigen, für Wochen mit Zuckerkrams gefüllten Tüten nach Hause kam. Zu Ehren dieses netten Typen, der seinen Mantel zerfleddert hat.

Aber: andere Zeiten!
Und ehrlich gesagt, ist es ja einerseits auch viel spaßiger, verkleidet abzusahnen und andererseits weniger arbeitsintensiv nur *Süsses oder Saures* zu blöken.

Da unser Kürbis dieses Jahr bei einer Vater-Sohn-Aktion im Kiga entstanden ist, sind meine Wunsch-
Kürbisse leider nicht realisiert worden.


Schade. Eigentlich.

Unsere 80-jährige Nachbarin hätte sich bestimmt darüber gefreut, mal wieder mit unserem Vermieter zu telefonieren, wenn die oben verlinkten Werke auf unserer Treppe stehen würden ;0)

Trotzdem erfreut mich dieses kreative Objekt von Gatten und Spunk...


Und der Spunk war natürlich heute ganz in seinem Element.


Ich fand ihn ganz schön süß. Aber psssst!


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Edit: keinesfalls möchte ich hier irgendwelche Vorurteile gegen 80-jährige schüren. Das die gute Frau so alt ist, ist Fakt, aber sie telefoniert trotzdem viel zu gerne mit unserem Vermieter.




Kommentare:

Die kleine Kröte hat gesagt…

öhm, bin ich eine rabenmutter??? dieser "feiertag" wurde einfach auf grund von kotzerietis unter den tisch gekehrt bei uns!!! *hüstel*

aber deinen spunk find ich auch total süüüssss....

ganz lieben gruss
vanessa

Anonym hat gesagt…

Hallo,
bin eigentlich eine stille Blogleserin aber heute kann ich es kaum glauben das es noch jemanden gibt der früher singend von Tür zu Tür zog. Wenn ich das immer erzähle erhalte ich nur ungläubige Blicke. Wir hatten zwar keine Blockflöten und Süßes gab es bei uns auch kaum. Unser Lohn für zwei Lieder war meistens 50 Pfennig. Und das für 4 Kinder. Hart verdientes Geld. ;-)
LG
Tanja

Feenwerkstatt hat gesagt…

@ Tanja: es gab wirklich Jahre, da bin ich mit meiner Freundin um die Häuser gezogen, eine spielte Flöte, die andere sang. Und es gab sooo viel Süsses! Aber das ist wahrscheinlich auch regional unterschiedlich.

Liebe Grüße und Danke für den Kommentar - Anja

Ann hat gesagt…

also ich finde deinen kürbis wunderschön!!!! und bei mir kamen gestern auch so tolle gestalten...die grinsend nach süssem fragten...jaaaaa sicher....hihi...sie kommen alle jahre wieder und mich freuts!!

liebe grüsse ann

LinVins hat gesagt…

Bis zu uns am Dorfende kommen die Kinder meist nicht...

Hier wird übrigens der Mann mit dem zerfledderten Mantel sehr groß gefeiert, da ist die ganze Gemeinde unterwegs. Liegt aber auch am KiGa, der das richtig zelebriert und jedes Jahr eine Aufführung mit Schauspiel veranstaltet. Incl. Umzug und Laternen, von den Kids lange herbei gesehnt.

GLG
Kirsten

Andrea hat gesagt…

Oh ja...die Jahre "vor den Kindern" haben wir auch Samhain gefeiert. Draußen im Wald an den Externsteinen. Naja...mit Kiddies hatten wir uns als Alternative ein Feuerchen im Garten überlegt.
Und nächstes Jahr will Johanna sich sicher auch schon gruselig vekleiden.
GGLG Andrea

Erdfloh hat gesagt…

Oh - der Spunk sieht so süss aus!
Und der Kürbis ist wunderschön geworden!
GLG
Petra

surpresa hat gesagt…

Der Spunk ist zum Fressen coooool. Süß geht doch gar nicht !!!

LG Dane

Petra hat gesagt…

Hallo, schönen Blogg hast du.
Auch hier in Schweden gehen die kinder herum und "sammeln" Süsses, ich frage immer was sie anstellen würden wenn ich keine g´hergäbe ;O)
Und manchmal stehe ich mit einem schwarzen U´mhang und Vampirzähnen im unbeleuchteten Flur und warte aufs Klopgen der Kids, dann reiss ich schnell die Tür auf und erschrecke sie...die eigentlich mich erschrecken wollten, haha.
Grusse aus dem Norden, Petra

mondbresal hat gesagt…

Liebe Anja,
ich komme ja aus der Gegend, in der du jetzt wohnst. Wir gingen früher vor Weihnachten, an den Donnerstagen ( aber nicht am letzten Donnerstag, den da geht der Teufel mit)verkleidet als Hirten oder Maria und Josef zum Anklopfen oder kurz "Klopfa". Wir hatten immer Instrumente dabei und haben mehrstimmig gesungen. Da wurde im Vorfeld richtig viel geübt. Da hatten wir aber neben den Süssigkeiten immer so viel Geld, dass es für die Familie richtig tolle Weihnachtsgeschenke gab.
Gestern waren wir zu meinem Glück und zu Franzis Pech zum Essen eingeladen. Aber irgendwann wird mich dieses neue Fest wohl auch einholen.
Der Spunk sieht aber wirklich süss aus und Kürbisse stehen auch bei mir vor der Tür, bzw sind schon in sich zusammengesunken.
Bis Bald. Freu mich schon so!
Renate

Schmitt´s hat gesagt…

Bei Euch also auch... *schnief*
Als ich im letzten Herbst mein Patenkind (8) fragte, ob sie denn zu St. Martin mit ihren Freunden loszieht und an den Häusern singt, um Süßigkeiten zu sammeln, da schaute die mich an wie den Super-Grufti. Und ihr Papa erklärte mir, dass das heute kaum mehr gemacht wird, die Kinder rennen eher zu Halloween los.
Ist das nicht verrückt??

Wir haben früher lange vor St. Martin Laternen gebastelt, in der Schule gab es an diesem Abend einen großen Umzug durch das ganze Dorf mit anschließendem Lagerfeuer und Weckmann-Essen. Und dann ging man halt durch die Straßen, sang hier und da ein Liedchen an der Haustür und bekam dafür Süßigkeiten.

Schade, dass wir Deutschen uns zu gerne amerikanischen Blödsinn zu eigen machen und unsere alten Traditionen einfach einstampfen!
Aber ich fürchte, als Eltern hat man dagegen kaum eine Chance, was?!

Viele Grüße
Britta

Tausendschön hat gesagt…

hach...wie gleichSINNIG und SEELIG wir doch sind ;-)))
ich grüss dich nachträglich aber umso HERZlicher SAMHAINig silke

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